Wir werden unsere Fraktion zum Ende des Monats September 2022 auflösen. Die Gründe kann man hier nachlesen. Wir werden unsere Arbeit als Stadtverordnete unverändert fortsetzen. Wir sind außerdem alle Mitglieder der Wählervereinigung Ofa e.V., in der wir unsere politischen Grundsätze und Positionen entwickeln.

Julia Endres hat auf der Liste der Partei kandidiert. Sie ist 25 Jahre alt und wohnt im Senefelder-Quartier. Als engagierte Aktivistin der „fridays for future“- Bewegung interessiert sie sich vor allem für eine gute Klima- und Umweltpolitik. Außerdem hat sie sich im Offenbacher Stadtschüler*innenrat engagiert.

„Als Stadtverordnete möchte ich von kommunalpolitischer Seite aus nachhaltige Projekte anstoßen bzw. fördern. Für mich gilt es, die Umwelt und jedes Lebewesen über Profite zu stellen. Eines meiner konkreten Ziele ist der Kohleausstieg, der auch im städtischen „Klimakonzept 2035“ als vordringliches Handlungsziel definiert wird.“

Mitgliedschaften:

Helge Herget war von 2011 bis 2022 Mitglied der Piratenpartei Offenbach. Er ist 63 Jahre alt, verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und hat Zeit seines Lebens in Offenbach gewohnt. Sein Beruf ist Dipl.-Ing. Gießerei. Jahrzehntelang hat er in der Gießerei der Firma Manroland Sheetfed gearbeitet, die Druckmaschinen herstellt. Zuletzt war er Leiter der Gießerei. Letztes Jahr hat er die Firma im Zuge von Personalabbau verlassen. Seine Hobbies sind: Tango Argentino, unser Garten, Kelterfeste und Apfelweinherstellung, das Anlegen und die Pflege von Streuobstwiesen und der Erhalt der natürlichen Umwelt in Offenbach.

„Themen, die mich in der Stadtpolitik besonders interessieren, sind:

Helges Vorstellungseite für den Kommunalwahlkampf 2021

Mitgliedschaften:

Dr. Annette Schaper-Herget war ebenfalls von 2011 bis 2022 Mitglied der Piratenpartei Offenbach. Sie ist 65 Jahre alt, seit 1999 glücklich mit Helge Herget verheiratet. Sie haben einen erwachsenen Sohn. Sie ist promovierte Physikerin und hat sich über drei Jahrzehnte lang beruflich mit nuklearer Abrüstung beschaftigt, davon die letzten 28 Jahre an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Ihre Tätigkeit bestand sowohl im Publizieren als auch in Politikberatung. Sie hat vor allem die Bundesregierung, alle demokratischen Parteien, den Unterausschuss für Abrüstung und Rüstungskontrolle, aber auch die Vereinten Nationen und andere Regierungen beraten. Im Frühjahr 2020 ist sie in Rente gegangen.

„In der Stadtverordnetenversammlung werde ich mich um die Förderung von Demokratie, Mitbestimmung aller Offenbacher und Offenbacherinnen, Kommunikation und Transparenz bemühen. Mein Abstimmungsverhalten würde ich an Sachthemen orientieren, nicht an Partei- oder anderen Interessen. Ich werde mit allen zusammenarbeiten, mit denen ich mich über ein gemeinsames Ziel verständigen kann. Und ich möchte mit dem Ausländerbeirat zusammenarbeiten. Nicht zuletzt will ich mich für die Digitalisierung der Schulen und der Verwaltung stark machen.“

Annettes Vorstellungsseite für den Kommunalwahlkampf 2021

Ein Wahlkampfvideo

Mitgliedschaften:

Karlheinz Zoth

Karlheinz Zoth ist unser Fraktionsmanager. Er ist Diplom-Geograph (Schwerpunkte Wirtschaft, Verkehr und Raumplanung) und bringt 28 Jahre Berufserfahrung als Dienstleister in den Bereichen Projektmanagement, Prozessentwicklung, Personalverantwortung, Kundenbeziehungen, Buchhaltung und Datenrecherchen mit. In seinen letzten Positionen war Karlheinz bei amerikanischen und britischen Firmen für Kunden in der Luftfahrtindustrie, in der Marktforschung sowie in der Automobilbranche tätig.

Als Fraktionsmanager kümmert er sich um die Terminkoordination und Organisation von Veranstaltungen, die Sicherstellung des Informationsflusses in der Fraktion, die Buchhaltung, Personalverwaltung und die Überwachung der Finanzen der Fraktion kümmern sowie die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung. Die Erstellung der Protokolle der Fraktionssitzungen, die Archivierung, die Rechenschaftsberichte und die Zusammenarbeit mit der Rathausverwaltunggehören ebenfalls zu seinem Aufgabenbereich.

Darüber hinaus recherchiert er Hintergründe und Informationen zu Sachthemen, hilft bei der Formulierung von Anträgen und Anfragen und bereitet die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung, der Ausschüsse und der Fraktion vor.

Alisha Baluschek

Alisha Baluschek unterstützt uns im Bereich Social Media. Sie befindet sich in der Endphase ihres Politikmasterstudiums an der Goethe-Universität Frankfurt und hat schon vielfältige Arbeitserfahrung im Bereich Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit und politische Kommunikation gesammelt. Bei uns verbindet sie beides und ist unser Link für den Austausch der OfA mit den Bürgerinnen und Bürger Offenbachs zu sein. Als selbstständige Betreuerin der online Kanäle der Fraktion ist es ihr Anliegen, das Ziel der OfA, mehr Transparenz in die Lokalpolitik zu bringen, umzusetzen und die Arbeit und Ziele der Mitglieder nach außen sichtbar zu machen.

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Henrik Herget ist 22 Jahre, Student des Bauingenieurswesens und im Aufsichtsrat der GBM Service GmbH Offenbach.

Yakeline Cadena Perez de Prinz

Yakeline Cadena Perez de Prinz ist eine Freundin, mit der wir viel zusammenarbeiten. Sie ist im März 2021 in den Ausländerbeirat gewählt worden.

Sie ist 47 Jahre alt, Kolumbianerin, ihre Muttersprache ist Spanisch und sie wohnt seit 2012 in Deutschland und seit drei Jahren in Offenbach. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Ihre Hobbies sind folkloristischer Tanz aus Kolumbien und sie reist gern.

Sie hat Rechtswissenschaften in Kolumbien studiert, arbeitete als Anwältin für Arbeitsrecht und unterstützte ehrenamtlich die Opfer des bewaffneten Konflikts in meiner Heimat, indem sie Beratung für vertriebene Familien und Kinder anbot.

In Deutschland engegiert sie sich seit 2017 in der ehrenamtlichen Organisation „OLAS Frankfurt e. V.“, die Bildungsveranstaltungen zu Rechtsthemen organisiert. Sie ist auch Mitbegründerin von OLAS. Unser Ziel ist, Migrantinnen und Migranten aus Lateinamenrika zu stärken. Sie würde gerne mehr Frauen inspirieren, Führungspositionen anzustreben – und dies ohne kulturelle oder religiöse Barrieren.

Mitgliedschaften: Yakeline ist Mitglied der Kommission zur gesellschaftlichen Gleichstellung der Frau.

Helena da Silva

Helena da Silva ist eine Freundin, mit der wir viel zusammenarbeiten. Sie ist im März 2021 in den Ausländerbeirat gewählt worden.

Helena ist in Portugal geboren und mit 5 Jahren mit ihren Eltern nach Offenbach gekommen. Sie und ihre Familie haben eine starke kulturelle Bindung nach Portugal. Sie ist aber Offenbacherin und fühlt sich wohl in ihrer Heimatstadt.

Ihre Hobbys sind Malen, Tango Argentino und sein Crossover zum portugiesischem Fado. Von Beruf ist sie Architektin.

Politikfelder, die sie besonders interessieren, sind Stadtentwicklung, bezahlbarer Wohnraum für alle Offenbacher und die Förderung kultureller Veranstaltungen.

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Magda Cichy

Magda Cichy ist ebenfalls eine Freundin, mit der wir viel zusammenarbeiten, und die auch im März 2021 in den Ausländerbeirat gewählt worden ist. Sie ist seit 20 Jahren Offenbacherin, unterrichtet hier Deutsch als Fremdsprache und beschäftigt sich mit Fragen der Integration. Auch steht sie Neuzugewanderten oft beratend zur Seite.

Magda widmet sich den Problemen der EU- Arbeitsmigranten, deren Zahl in den letzten Jahren sehr gestiegen ist. Aufgrund fehlender Sprachkenntnisse empfinden sich viele von ihnen nicht als Mitbürger, finden keinen Zugang zur Mehrheitsgesellschaft und bewegen sich ausschließlich unter ihren Landsleuten, was nicht gerade fördernd für den Spracherwerb ist. Es wäre wichtig zu überlegen, wie man in der Gruppe die Integration fördern kann.

Sie findet es wichtig, dass Kinder aus Zuwandererfamilien die Möglichkeit bekommen, die Kenntnisse ihrer Muttersprache zu erweitern. Innerhalb der Familien werden zwar die mündlichen Kenntnisse erworben und kultiviert, es ist aber von großer Bedeutung, dass den Kindern auch die Schriftsprache vermittelt wird. Das bisherige Angebot in Offenenbach ist bei weitem nicht ausreichend.

Als Sprachlehrerin sieht sie die Sprache einerseits als Schlüssel zur Integration, andererseits als ein Teil der Identität.

Außerdem hält sie Rechtsberatungsstellen für ausländische Arbeitnehmer und Gewerbetreibende für sinnvoll. Auf diese Weise könnte vielen Problemen vorgebeugt werden.